Marcel Schreter ließ Innsbruck Fans jubeln
Mit fünf neuen Spielern startete der FC Wacker Innsbruck vor 13624 Zuschauern in das Abenteuer tipp3 Bundesliga und so lange die 813-tägige Bundesliga Absenz für Schwarz- Grün dauerte, so kurz ließen Koglers Mannen die treuen Tiroler Fußballfans auf den ersten Treffer warten. Bereits nach neun Minuten erlöste Marcel Schreter den FC Wacker Innsbruck. Mit einem sehenswerten Weitschuss aus 20m ließ er, nach Prokopic Kopfballverlängerung, Hedl im Rapid Tor nicht den Hauch einer Chance. Dabei verletzten sich Prokopic und sein Gegner, Rapid Neuzugang Sonnleitner, dass beide verletzungsbedingt ausgewechselt wurden.
Intensive Partie
Und diese Führung tat dem Spiel sichtlich gut. Es entwickelte sich fortan eine intensive, von Zweikämpfen geprägte Partie in der lediglich die Torchancen auf beiden Seiten fehlten. Vor allem Rapid Kapitän Steffen Hofmann wurde in Halbzeit eins von Alexander Hauser und Tomas Abraham komplett aus dem Spiel genommen. Auf der Gegenseite bemerkte man das Fehlen von Spielmacher Prokopic bis zur 37. Minute. Harding spielte Burgic mustergültig frei, doch sein Schuss wurde von Patocka im letzten Moment zur Ecke geklärt. Die Grün-Weißen konnten erst in der vierminütigen Nachspielzeit erste Chancen verbuchen. Pehlivan scheiterte per Weitschuss und Salihi stand nach einem Pass von Kavlak knapp im Abseits.

Koch mit Vorentscheidung
Nach Seitenwechsel kam Rapid besser in die Partie, aber Wacker ließ keinen gefährlichen Torschuss zu. Gefährlich wurde es dafür im Rapid Strafraum - und wie! Nach einem schnellen Konter in der 66. Minute scheiterte Innsbrucks Antwort auf Usain Bolt, Fabian Koch, aus zwölf Meter. Doch eine Minute späte verwandelte der Natterer das Tivoli in ein Tollhaus. Burgic setzte sich in einem Zweikampf mit Ex-Wackerianer Eder durch und legte den Ball ideal auf Koch ab. Der hatte aus kurzer Distanz keine Mühe und durfte das 2:0 bejubeln. Dass es ein Debakel für Rapid setzte, war weniger der Abschlussschwäche von Perstaller zu verdanken, der in der 76. und 89. zwei Großchancen vergab, sondern der Schussstärke von Marcel "Marcelinho" Schreter. Die Nummer 13 versetzte Rapid mit seinem zweiten Treffer in der 82. Minute den Todesstoß. Den Schlusspunkt , nach einem Hofmann Lattenkopfball setzte Löffler.

"Paul, die Krake okrakelte richtig"
Damit endete die 16 Spiele lang andauernde Sieglosigkeit des FC Wacker Innsbruck gegen Rapid Wien. Und einer wusste es bereits am Freitagabend. Tirol Heute Satiriker Herr Reindl befragte in der Freitagausgabe seine Krake Paul und der Stoffoktupus sagte, unter Androhung des Kochtopfes, einen Wacker Innsbruck Sieg voraus.
Am kommenden Samstag geht es für unseren FC Wacker Innsbruck nun nach Wals-Siezenheim gegen die Millionen Truppe von Red Bull Salzburg.
Spieldaten:
FC Wacker Innsbruck - SK Rapid Wien 4:0 (1:0)
Tore: 1:0 Schreter (9.), 2:0 Koch (68.), 3:0 Schreter (82.), 4:0 Löffler (93.)
FC Wacker Innsbruck: Grünwald, Hauser, Bea Jauregui, Pichler, Harding, Öbster (54. Perstaller), Abraham, Prokopic (20. Löffler), Koch, Schreter (84. Bilgen), Burgic
SK Rapid Wien: Hedl, Katzer, Sonnleitner (11. Eder), Patocka, Kayhan, Kavlak, Pehlivan (54. Drazan), Heikkinen, Hofmann, Jelavic, Salihi (65. Gartler)
Gelbe Karten: Harding, Hauser, Schreter, Kavlak, Drazan, Jelavic, Eder
Kommentare
Gruen Schwarze Donau???
Wo hat IBK eine Donau?
LOOOOOL
Klasse Team - Klasse Spiel
bitte weiter so.
Gruß aus München
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