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    • Wacker Innsbruck II: Topspiel in der Westliga
      Aktualisiert (Dienstag, 30. November 1999 um 00:00) Freitag, 21. Oktober 2011 um 07:32

      Lukas Hinterseer bewies das ein ums andere Mal seine TorgefährlichkeitLukas Hinterseer bewies das ein ums andere Mal seine Torgefährlichkeit
      Zu Gast beim erfolgreichsten Tiroler Regionalliga-Klub und Meisterschaftsfavoriten Nummer Eins: Das ist die Aufgabe, der sich die zweite Herrenmannschaft des FC Wacker Innsbruck am Samstagnachmittag stellen muss.

      Ein Fundus an bekannten Namen

      Traditionellerweise findet zwischen den Schwarz-Grünen und dem ehemaligen Kooperationspartner ein enger personeller Austausch statt. Neben Mathias Perktold übersiedelte auch Wacker Innsbrucks Zukunftsaktie im Tor, Markus Egger, wenige Kilometer westlich in die Landeshauptstadt. Im Gegenzug wechselten Flügelflitzer Harald Cihak, Florian Toplitsch als Mann für die Mitte sowie Benni Pranter den Arbeitgeber. Auch Markus Obernosterer zog es aus der Lausitz zurück ins Land Tirol: Der Ex-Cottbus-Legionär hofft unter Roli Kirchler wieder Fuß im heimischen Fußball zu fassen. Zuschauer mit gutem Namensgedächtnis werden mit Simon Zangerl, Sandro Samwald und Alexander Hörtnagl weitere Spieler mit wackerem Migrationshintergrund entdecken. Auch wenn Roland Kirchler von den Erfahrungen seiner „Innsbruck-Fraktion" aus gemeinsamer Zeit profitieren kann, wird für Werner Löberbauer das Gegnerstudium diesmal verhältnismäßig einfach werden.

      Sanfter Umbruch

      Nach dem unglücklichen Aus in der Erste-Liga-Relegation gegen Blau-Weiß Linz, Armin Hobel lässt grüßen, standen die Wattener mit einem Meistertitel ohne Wert zunächst vor einem Scherbenhaufen - ein Fußball-Kuriosum mit österreichischer Note. Aber auch in der neuen Saison strebten Trainer Roland Kirchler und sein Co Robert Wazinger wieder das Maximum an. Neben den bereits bekannten Wacker-Innsbruck-Spielern verstärkten Sturm-Juwel Marco Hesina vom SV Hall, Florian Buchacher aus der Reichenau und Lukas Steiner aus Lienz den Kader. Als Egger-Nachfolger wurde der 21jährige Torhüter Ferdinand Oswald vom FC Bayern München verpflichtet. Die neuen Gesichter in der Mannschaft hielten bisher auch das, was sich Kirchler von ihnen versprach: einen Spitzenplatz, möglichst ganz vorn in der Tabelle.

      (Fast) ohne Niederlage

      Überraschend gut gelang der Auftakt gegen die RB Juniors, der mit 3:1 gewonnen wurde sowie danach gegen die Haller Löwen mit 5:1. Gegen die Union folgte ein 4:1 dank drei Eigentoren der Innsbrucker - in ähnlich erfolgreichem Licht präsentierten sich auch die folgenden Spiele. Die einzigen Teams, gegen die Wattens nicht die vollen drei Punkte einfuhr, waren St. Johann, Altach Amateure und Dornbirn. Dass die WSG trotz dieser herausragenden Bilanz die Tabellenspitze nur mit Mühe gegen Anif verteidigen könnte, zeigt, wie ausgeglichen die Regionalliga heuer wieder ist. Der einzig richtige Wehrmutstropfen der bisher guten Saisonbilanz hat seinen Ursprung allerdings nicht im Ligabetrieb: Gegen den in Tiroler Breitengraden mittlerweile bekannten SV St. Margarethen schied man im ÖFB-Cup im Elfmeterschießen aus.

      Wie knacken wir sie?

      Wie Wattens im heimischen Alpenstadion unter Druck gesetzt werden kann, machten zuletzt die Altacher Amateure deutlich. Die Vorarlberger waren die einzigen, die der heimstarken Kirchler-Elf bisher gefährlich werden konnten: Eine gesicherte Defensive und das Bemühen, den Ball in den eigenen Reihen zu halten sowie eine Mannschaft, die ohne Berührungsängste den Weg nach vorne sucht. Mit gebremstem Schaum werden dies eher Alexander Fröschl und Mathias Perktold tun müssen, die bei einer weiteren Verwarnung das kommende Heimspiel gegen Neumarkt verpassen würden. Unsicher ist auch, ob Samuel Krismer und Kevin Nitzlander auflaufen können. Auf Wattener Seite steht Markus Obernosterer nach seinem Bänderriss im August zwar seit kurzem wieder im Kader, wird zunächst aber eine Rolle als „Joker" spielen müssen.

      Gefeiert wird zum Schluss

      Für viele Anhänger aus der Region Innsbruck bietet sich die Möglichkeit, wieder einmal ein Auswärtsspiel quasi daheim zu erleben. Helft mit und sorgt für zahlreiche schwarz-grüne Unterstützung in der Swarovski-Gemeinde. Aus Anlass des Derbys zwischen den beiden erfolgreichsten Tiroler Klubs lädt die WSG Wattens im Anschluss an das Spiel zum Oktoberfest mit Live-Musik und kulinarischem Ausflug nach Bayern.

      Spieldaten:

      Regionalliga West, 14. Runde
      WSG Swarovski Wattens - FC Wacker Innsbruck II
      Samstag, 22. Oktober 2011, 16:00 Uhr
      Alpenstadion, Wattens
      Schiedsrichter: Martin Bruckmayer

       
      Über den Autor Sebastian Kollemann Der Verein gibt mir im Alltag sehr viel. Dafür möchte ich etwas zurückgeben..
       
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