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    • Bittere Niederlage bedeutet Cup-Aus
      Aktualisiert (Mittwoch, 26. Oktober 2011 um 09:56) Dienstag, 25. Oktober 2011 um 18:28

      Im Cup gab es ein Wiedersehen mit Ernst Öbster

      Heute galt es für den FC Wacker Innsbruck am Tivoli wieder „Tore für Europa" zu erzielen. Im Rahmen des Cup Achtelfinales gastierte der Zweitligist SV Scholz Grödig in Innsbruck. Vor dem Spiel betonten Cheftrainer Walter Kogler und Georg Harding im Interview, wie wichtig es wäre im Cup weiterzukommen und so den Traum vom Finale und einem internationalen Startplatz aufrecht zu erhalten.

      In der vierten Minute hatten die Schwarz-Grünen die erste Möglichkeit aus einer Standardsituation. Burgic erkämpfte sich einen Eckball, Marcel Schreter brachte den Ball zur Mitte, Bea war zur Stelle und setzte das Spielgerät nur knapp neben die linke Stange. Das Spiel verflachte dann ein wenig, beide Teams waren darauf bedacht, kein Tor zu bekommen. Offensiv wurde mit hohen und weiten Bällen in die Spitzen agiert, die zumeist in der gegnerischen Verteidigung hängen blieben. In Minute 17 prüfte Heimkehrer Ernst Öbster den Innsbruck-Keeper Markus Egger durch einen flachen Schuss. Entstanden war diese Möglichkeit durch einen Fehler der Innsbrucker im Spielaufbau.

      Das erste Tor durch Grödig zeichnete sich ab

      Christopher Wernitznig hatte, es war nicht ganz eine halbe Stunde gespielt, die beste Einschussmöglichkeit. Nach einer schönen Kombination von Wacker Innsbruck kam der Ball auf links zu Alexander Hauser. Der Verteidiger schlug eine Flanke, Wernitznig kam zum Kopfball, setzte diesen aber über das Tor. Gleich darauf gab es Freistoß für die Innsbrucker, Merino hob den Ball aus gut 30 Metern in den Strafraum, Kofler verlängerte mit dem Kopf zu Burgic, doch der Slowene brachte den Ball nicht an Torhüter Auer vorbei. Die nächste Chance der Gäste aus Salzburg entstand aus einem Freistoß. Salamon brachte den Strafstoß von der linken Seite zur Mitte, doch Freund und Feind verpassten. Nur wenige Augenblicke später unterlief Hauser ein Schnitzer im eigenen Sechszehner, der Ball kam zu einem gegnerischen Spieler, der sofort abzog, aber die Kugel rollte vorbei. Auch die nächste Aktion gehörte Grödig. Nach einer Flanke stieg Salamon hoch zum Kopfball, setzte den Ball aber drüber. In Minute 44 war es dann soweit: Inaki Bea wusste nicht wohin mit der Kugel, spielte einen Rückpass auf Egger, Parapatits überzuckerte das Vorhaben, sprintete in den Pass überspielte Egger und schob ein. Mit dem 0:1 und unter Pfiffen ging es in die Kabinen.

      Grödig weiter am Drücker

      Die zweite Hälfte begann mit zwei Wechseln auf Seiten von Wacker Innsbruck. In fünf Minuten nach Seitenwechsel zeigten die Innsbrucker einen Konter über Abraham, Merino und Löffler. Der Ball kam zum eingewechselten Bammer, aber die Grödiger Abwehr konnte klären. Die besseren Chancen hatten die Gäste: Nach einem Lochpass tauchte Schubert alleine vor Egger auf, vergab aber. Wenige Sekunden später kam ein Stangelpass in den schwarz-grünen Strafraum, der ebenfalls eingewechselte Harding klärte in höchster Not. Auch die nächste Aktion gehörte dem Grödigspieler, sein Schuss ging über die Querlatte.

      Aufbäumen der Innsbrucker blieb unbelohnt

      In Minute 68 hatte  Wernitznig die nächste große Einschussmöglichkeit für Wacker Innsbruck. Nach einem Einwurf flankte Kapitän Abraham in den Strafraum, der Kärntner stand ungedeckt am zweiten Pfosten, nahm den Ball volley, setzte ihn aber über das Tor. Es war der Auftakt zur Schlussoffensive der Innsbrucker. Die Gäste aus Grödig kamen kaum noch aus ihrer Hälfte. Von links und von rechts kamen die Flanken, es wurden Einwürfe und Ecken erzwungen. In der 87. Minute brachte auch eine Ecke noch eine große Ausgleichschance, jedoch kein Tor. Am Ende half alles nichts, Wacker Innsbruck überwintert auch heuer nicht im Cup.

      FC Wacker Innsbruck- SV Scholz Grödig 0:1

      Tivoli Stadion
      Schiedsrichter: Drachta
      Zuschauer: 948


      FC Wacker Innsbruck:

      Egger - Dakovic, Bea(46.Harding), Kofler, Hauser - Abraham - Löffler, Merino(53. Perstaller), Wernitznig, Schreter - Burgic(46. Bammer)

      SV Grödig:

      Auer - Lainer, Siller, Reidl, Schubert(85.Hopfer) - Krammer, Salamon, Öbster(76.Hanikel), Lukas - Parapatits(76.Jukic), Cabrera

      Tore: Parapatits(44.)

      Gelbe Karten: Kofler (64.) bzw.Salamon(32.), Parapatits (59.), Schubert(84.)

       
      Über den Autor Michael Hohlbrugger Michael Hohlbrugger absolvierte nebenberuflich eine Ausbildung zum Sportjournalisten.
       
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      Kommentare  

       
      -2 #4 2011-10-27 09:42
      ...und das Schlimmste ist, wenn sich die treuen Anhänger, die trotz der schlechten Leistungen noch ins Stadion gekommen sind, von Inaki Bea den Stinkefinger zeigen lassen müssen, der mit seiner grottenschlecht en Spielweise in den letzten Spielen durch unnötige, schlampige Rückpässe und halbe und ganze Eigentore den Erfolg geschmälert oder ganz verhindert hat. Schade - aber ich glaube wir stellen uns wieder auf eine Spielklasse tiefer ein...
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      -4 #3 2011-10-26 15:15
      Schmeists endlich den Kogler raus!!!!!!!!!!! Sonst sind wir bald wieder da,wo wir vor nicht langer Zeit erst wahren.948 Zuschauer,das sagt schon Alles!!!!! Also sofort HANDELN und nicht lange warten!
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      +1 #2 2011-10-26 07:28
      Einfach nur peinlich!Und das nennt sich Profifußball!Wa s wird da mit einem Traditionsverei n gemacht!Immer wieder nur schönreden und es geht immer mehr bergab!Die Anhänger habens kapiert und reagieren jetzt!Keine Leistung(sberei tschaft)=keine Zuschauer!Wie lange noch?
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      0 #1 2011-10-25 19:01
      ich bin der Meinung, es ist höchst an der Zeit etwas am Innsbrucker Tivoli zu ändern und das kann nachdem man nicht die komplette Mannschaft ersetzen kann nur ein Trainerwechsel sein!!!

      Es spielen absolute Leistungsträger der vergangenen Saison wie ein Inaki Bea jenseits von Gut und Böse und ein Herr Kogler sieht keine Notwendigkeit darin ihm eine Nachdenkpause zu geben - stattdessen werden Leistungsträger wie ein Safar im Cup ersetzt von einem Torhüter der bislang noch in keinster Weise dem Prädikat "bundesligataugl ich" gerecht wurde - das alles passt überhaupt nicht zusammen und dass am Samstag kaum mehr 4000 Zuschauer den Weg ins Stadion finden werden braucht die Verantwortliche n dann nicht zu wundern
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