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    • Premierentore sorgen für Unentschieden
      Aktualisiert (Sonntag, 06. November 2011 um 21:13) Sonntag, 06. November 2011 um 17:54

      Nach dem Heimsieg gegen Wiener Neustadt ging es für den FC Wacker Innsbruck heute nach Wien zur Austria. Dario Dakovic erzählte im Interview, dass die Schwarz-Grünen bei diesem Spiel als Außenseiter gelten, was aber nicht heißt, dass es in der Generali Arena nichts zu erben gibt. Es galt die Elf von Karl Daxbacher nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und selbst die Chancen in Kontern zu suchen.

      Schon mit dem ersten Angriff nach einer Minute hatten die Innsbrucker die Chance anzuschreiben. Es ging über die rechte Seite, Bergmann spielte auf Hackmair, der per Kopf Burgic auf die Reise schickte. Lindner konnte in höchster Not zur Ecke klären. Die Austria hatte vom Anpfiff weg mehr Ballbesitz und versuchte über die Flanken zum Erfolg zu kommen. Nach 13 Minuten landete der Ball zum ersten Mal im Tor. Nach einem Freistoß von Liendl kam der Ball hoch in den Strafraum, ein Getümmel entstand, und Ortlechner schoss den Ball ein, zu diesem Zeitpunkt war allerdings schon abgepfiffen. Im Gegenzug führte Burgic einen Strafstoß im Mittelfeld schnell aus, spielte einen Seitenwechsel, Bergmann nahm den Ball mit, flankte zur Mitte und Hackmair stand goldrichtig und köpfte zentral ein. 

      Wacker Innsbruck legte nach


      Die Austria drängte auf den Ausgleich, die Elf von Walter Kogler fand Möglichkeiten im Konter wie durch Burgic vor. Nach 25 Minuten hatte Junuzovic die Ausgleichschance am Kopf, doch der österreichische Teamspieler setzte den Ball aus sieben Metern neben das Tor. Die Schwarz-Grünen setzten hingegen nach. Thomas Bergmann spielte den Ball von der Mittellinie hoch nach vorne, während die Austriaverteidigung stehen blieb, Schütz kam an den Ball und überlupfte von der Strafraumgrenze aus Torhüter Lindner zum 0:2. Das Spiel blieb spannend. Die Elf von Daxbacher reagierte auf den zwei Tore- Rückstand mit wütenden Angriffen. Die Abwehr der Schwarz-Grünen hatte alles im Griff. Es gab eine Serie von Eckbällen für die Wiener Austria, die jedoch mit vereinten Kräften entschärft werden konnten. Mit dem 0:2 ging es in die Kabinen zur Pausenbesprechung.

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      Austria schreibt an

      Die zweite Halbzeit begann mit einem Freistoß für die Austria Wien aus cirka 25 Metern. Junuzovic trat an, spielte kurz zu Suttner, der einen Gewaltschuss abgab. Safar konnte klären, der Ball fiel Linz vor die Füße, und abermals blieb der Innsbrucker Schlussmann Sieger und hielt mit der zweiten tollen Parade binnen wenigen Sekunden die Null. In Minute 54 war es dann so weit, die Violetten bejubelten den Anschlusstreffer. Barazite konnte unbedrängt zur Mitte geben, Liendl stand  frei und schoss aus kurzer Distanz ein.

      Dramatische Schlussphase

      Die Austria blieb spielbestimmend, nur selten konnten die Innsbrucker für Befreiung sorgen. In Minute 66 kombinierten die Hausherren in den Sechszehner, Junuzovic spielte aus aussichtsreicher Position noch einmal ab, Wacker Innsbruck konnte klären. Das Spiel wurde in der Schlussviertelstunde hitziger, die Zweikämpfe von beiden Teams hart geführt. Die Austria drängte auf das Tor, die nächste Gelegenheit gab es fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, als Gorgon flankte und Stankovic volley am Tor vorbeischoss. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst zeigte Schiedsrichter Ouschan überraschend auf den Punkt, als Kofler angeschossen wurde. Kogler musste dann auf die Tribüne. Barazite trat zum Elfmeter an, doch Safar blieb in diesem Duell Sieger. Die Austria drückte weiter. In der 93. Minute sorgte Junuzovic für den Ausgleich, nach einem Gestocher schoss er ein, Abraham konnte nicht mehr auf der Linie klären. Eine Minute später hatte Wacker Innsbruck Freistoß an der Strafraumgrenze. Ildiz trat an und ballerte den Ball an das Lattenkreuz. Danach war Schluss, Wacker Innsbruck nimmt einen Punkt vom Verteilerkreis mit.

      FK Austria Wien-FC Wacker Innsbruck 2:2

      Generali Arena
      Schiedsrichter: Ouschan
      Zuschauer: 8043

      FK Austria Wien:

      Lindner - Klein, Margreitter, Ortlechner, Suttner – Liendl(83. Stankovic), Hlinka(72. A.Grünwald) - Barazite, Jun(62. Gorgon), Junuzovic - Linz

      FC Wacker Innsbruck

      Safar - Bergmann, Dakovic, Kofler, Hauser - Abraham – Schütz(58. Perstaller), Hackmair, Wernitznig(82. Bilgen) - Burgic, Schreter(58. Ildiz)

      Tore: Liendl(54.), Junuzovic (93.) bzw. Hackmair(14.), Schütz(29.)

      Gelbe Karten:  Suttner (34.), Klein(78.), Margreitter(86.), Grünwald(87.) bzw. Perstaller(74.), Burgic(78.), Kofler(89.)

      Weiterführend empfehlen wir folgende Galerie:
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      Über den Autor Michael Hohlbrugger Michael Hohlbrugger absolvierte nebenberuflich eine Ausbildung zum Sportjournalisten.
       
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      Kommentare  

       
      0 #4 2011-11-08 11:22
      wenn mich einer vor dem spiel gefragt hätt 2 zu 2 bei der austria hätt ich sofort unterschrieben, aber muss ja nicht mit gewalt verlieren hab schon beim elfmeter in der 90sten gekotzt,wär der elfer rein wärs e 3 zu 2 ausgegangen bin ich mir sicher...bin seit 20 jahren wacker fan mit herz und seele und steh auch wie es sich gehört auch wenns mal nicht läuft zu 100% zum verein...aber die nullbock moral ab der 60. min interessiert mich nicht mehr lang..ps ein 0-2 ab der pause kann man halten..
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      -1 #3 2011-11-07 21:50
      Lieber fruhmilein,
      mir wird immer klarer, dass bei deinem eintrag irgendetwas nicht stimmt. in weiterer folge...hää?? 89 minuten vor schluss...hää? 90 minuten vor schluss..hää? trainer, mentaltrainer, zusammenhang...hää?
      bitte zuerst denken, dann schreiben. Danke
      Zitieren
       
       
      0 #2 2011-11-07 07:34
      Das war endlich wieder eine Topleistung - aber wie schon erwähnt: Die Spiele sollten in der 87. Minute enden !...
      ... und jetzt Mattersburg und Sturm und dann stehen wir wieder oben!
      sportliche grüße
      Zitieren
       
       
      -2 #1 2011-11-06 19:46
      Hallo Wacker Fans!

      Bin 34 Jahre alt und seit 1989 Wacker Fan. In weiterer Folge kann es nicht sein, das wir das Kanonenfutter der Bundesliga sind. Admira Match -> 89 Minuten vor Schluß 2:1 in Führung am Ende 3:2. Austria Match 90 Minuten vor Schluß 2:1 in Führung und am Ende 2:2. Das heißt ein Match dauert nur 90 Minuten -> Nachspielzeit darüber hinaus wird nicht mehr gekämpft. Wir waren in Innsbruck und haben auch das Debakel gegen Ried (0:5) gesehen und mir wird immer klarer, dass irgendetwas in der Mannschaft nicht stimmt. Trainer, Mentaltrainer, Zusammenhang, weniger Zuschauer im Stadion usw., wird in Frage gestellt. Macht WAS!

      mfg
      Jürgen Fruhmann
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