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    • Drei Punkte unter dem Christbaum
      Aktualisiert (Montag, 19. Dezember 2011 um 06:36) Samstag, 17. Dezember 2011 um 18:53

      Ein versöhnliches Ende dieser Saison
      Heute stand das letzte Spiel für Wacker Innsbruck im Jahr 2011 auf dem Programm. Es ging dabei im Rahmen der 19. Bundesligarunde zum Tabellenschlusslicht nach Kapfenberg. Gegen die Steirer konnte das Team von Walter Kogler in beiden bisherigen Saisonduellen jeweils einen Sieg einfahren. Diese Serie soll heute fortgesetzt werden. Bei leichtem Schneefall führte Schiedsrichter Harald Lechner die Teams auf das Feld. Wacker Innsbruck hatte Ankick in der ersten Halbzeit.

      Leichte Vorteile für Kapfenberg

      Das Spiel begann mit einem Abtasten beider Mannschaften. Die Teams versuchten Chancen zu kreieren, aber die Keeper Safar und Wolf wurden vor keine allzu großen Aufgaben gestellt. Nach elf Minuten spielte Kapfenberg einen Angriff über die Seite, es gelangte ein Querpass in den Strafraum, Pavlov kam zum Kopfball, doch Szablocs Safar konnte den Aufsitzer im Flug parieren. Nach einer Viertelstunde konnten auch die Schwarz-Grünen einen Torschuss verbuchen. Merino sah, dass Kapfenberg Goalie Wolf weit vor seinem Tor stand und versuchte einen Heber aus dem Mittelfeld, der jedoch über das Tor ging. In der 18. Spielminute spielte das Team von van Heesen einen weiten Pass in den Strafraum auf Elsneg, Safar eilte aus seinem Kasten und verpasste die Kugel knapp. Der Steirer spitzelte den Ball aus spitzem Winkel ans Außennetz.

      Safar hält die Null

      Auf der Gegenseite kam es nach 22 Minuten zum Duell Burgic gegen Wolf, der Stürmer konnte den Ball gegen den Torhüter einmal behaupten, doch seinen Nachschuss klärte die Abwehr. In weiterer Folge setzten sich die Innsbrucker durch zwei Ecken und einen Freistoß um den Kapfenberger Strafraum fest, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Einige Minuten später verdrippelte sich Kofler zirka zwanzig Meter vor dem eigenen Tor, aber Elsneg und Co. nutzen den Schnitzer nicht. Nach 40 Minuten erkämpfte Daniel Schütz eine Ecke. Der Corner wurde von Peter Hackmair getreten, Merino kam mit dem Kopf an die Hereingabe, setzte den Ball aber neben das Tor. 120 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit in Hälfte Eins kam Kapfenberg über rechts durch Felfernig. Die Flanke flog präzise auf Pavlov, seinen Kopfball parierte die schwarz-grüne Nummer Eins mit einem sensationellen Reflex. Torlos ging es pünktlich nach 45 Minuten in die Kabinen. Summa summarum hatte das Tabellenschlusslicht aus Kapfenberg mehr Anteile am Spiel und war dem ersten Treffer näher als Wacker Innsbruck. Die Kogler-Elf stand über weite Phasen tief um den eigenen Strafraum und kam nur schwer zu Chancen.

      Wähle deinen Spieler der Runde

      Walter Kogler beweist gutes Händchen

      Die Innsbrucker zeigten sich zu Beginn der letzten Halbzeit im Jahre 2011 mit Zug nach vorne. Es wurde über Dakovic auf der rechten Seite gespielt. Seine Flanken konnten von der Abwehr geklärt werden. Nach 52 Minuten prüfte Carlos Merino Kapfenberg-Schlussmann Wolf mit einem Distanzschuss, den dieser zur Ecke drehte. In Minute 58 ging es einmal schnell: Ein Abschlag von Safar wurde von Burgic verlängert, Wernitznig kam zum Ball, drehte den Schuss am Tor vorbei. Danach war für den Kärntner das Jahr zu Ende, Kogler nahm ihn und Schütz für Schreter und Perstaller aus dem Spiel. Nach 65 Minuten spielte Schreter einen Zuckerpass von links hoch an die Strafraumgrenze auf Perstaller, der volley abzog, das Tor jedoch verpasste. Gleich darauf gab es Einwurf für Wacker Innsbruck. Der weite Einwurf kam wieder zu Perstaller und dieses Mal machte die Nummer 22 es besser und traf ins lange Eck zur Führung der Gäste.

      Drei mal drei macht neun

      Das Tor wirkte für die Schwarz-Grünen als Befreiungsschlag. Der Ball lief jetzt besser durch die eigenen Reihen. Merino wollte mit einem Weitschuss nachlegen, sein Schuss ging zentral auf das Tor, Wolf packte sicher zu. Das Tabellenschlusslicht gab sich noch nicht geschlagen. Elsneg hatte zu Beginn der Schlussviertelstunde eine gute Chance. Nach einem Angriff über links kam der Steirer an der Strafraumgrenze alleine zum Abschluss, sein Schuss kullerte am Tor vorbei. Die Kapfenberger warfen in den letzten zehn Minuten alles nach vorne, die Innsbrucker Abwehr wankte, fiel aber nicht. Tieber musste in Minute 87 nach einem Foul mit Rot unter die Dusche. Langsam tickte die Uhr herunter, Wacker Innsbruck konnte auch im dritten Duell einen vollen Erfolg gegen Kapfenberg feiern.

       

      Kapfenberger SV-FC Wacker Innsbruck 0:1(0:0)

      Franz Fekete Stadion
      Schiedsrichter: Lechner
      Zuschauer: 1650

      Kapfenberger SV:

      Wolf - Pitter, Mavric, Gollner, Prettenthaler - Elsneg, Sencar(68.Tieber), Spirk (79. Gucher), Felfernig(68.Sand), Erkinger - Pavlov

      FC Wacker Innsbruck:

      Safar - Dakovic, Kofler, Svejnoha, Hauser - Abraham - Schütz(59.Perstaller), Hackmair, Merino (86. Ildiz), Wernitznig(59.Schreter) - Burgic

      Tore: bzw. Perstaller(65.)

      Gelbe Karten: Mavric (23.), Erkinger(27.)bzw. Dakovic(35.), Schreter (78.), Hauser (86.)

      Rote Karte: Tieber ( 87.)

      Weiterführend empfehlen wir folgende Galerie:
      GEPA-17121151018GEPA-171211510213GEPA-17121151023

       
      Über den Autor Michael Hohlbrugger Michael Hohlbrugger absolvierte nebenberuflich eine Ausbildung zum Sportjournalisten.
       
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