Heute Blicken wir auf die Auftritte der U8, U9/U10B und der U14.


U8: Lehrreiches Spiel gegen Hall

Am vergangenen Wochenende spielte die U8 in der U9-Meisterschaft gegen den SV Hall. Spielerisch sah man kaum einen Unterschied, doch die Jungs der U8 können noch nicht ganz ihre körperliche Unterlegenheit durch ihr spielerisches Können wett machen. So begann das Spiel denkbar schlecht für den FCW. Nach kurzer Zeit stand es bereits 0:3. Mit Fortdauer der Partie kamen die Wackerianer aber besser ins Spiel und verkürzten auf 2:3. Danach schlichen sich wieder Schlampigkeiten ein, die der Gegner sofort ausnützte und wieder auf 2:5 davonzog. Doch plötzlich, bereits gegen Ende des Spieles, besannen sich die FCW-Spieler ihres Kampfgeists und ihres Könnens und verkürzten auf 3:5. In der Folge vergab man noch weitere Chancen und am Ende hieß es 3:6. Derzeit sind die Leistungsschwanken im Spiel noch sehr ausgepägt, was aber aufgrund des Altersunterschieds normal ist. Wenn man weiter so konsequent und hartnäckig arbeitet, wird sich die Entwicklung bald schon auch in den Ergebnissen in der höheren Altersklasse niederschlagen. Fortschritte sind jedenfalls von Spiel zu Spiel zu sehen.

U9 zeigt International auf und beweist als U10B in heimischer Meisterschaft Kampfgeist und Siegeswille

Nichts für schwache Nerven war die Auswärtspartie gegen die SPG Mittelgebirge in Axams. Von Anfang an gingen beide Teams hohes Tempo mit Vorteilen für den FC Wacker Innsbruck, der mit einem Schuss aus der zweiten Reihe in der dritten Minute in Führung ging. Der Druck wurde erhöht und zahlreiche Chancen wurden vergeben. Dies rächte sich, denn die Gastgeber konnten zum 1:1 ausgleichen (9.). Wacker blieb aber dran, war weiterhin spielbestimmend und nach der neuerlichen Führung schienen die Weichen auf Sieg gestellt. Der Trainer der SPG, dessen Team aufgrund des konsequenten Pressings kaum aus dem eigenen Strafraum kam, stellte um und versuchten ihr Glück mit weit nach vorne geschlagenen Bällen. Dieses Konzept ging auf. Jeweils nach einem Ausschuss des Tormanns fielen die Gegentreffer in kürzester Zeit zum 4:2 für die Heimmannschaft. Glücklicherweise gelang Sekunden vor dem Pausenpfiff der Anschlusstreffer zum 4:3 und so hatte jetzt FCW-Trainer Yayar die Möglichkeit seine Schützlinge auf diese Spielweise einzustellen. Aber dies gelang leider überhaupt nicht. Weil man den Fokus im Training auf das herausspielen von Chancen legt, wurde bislang das blinde Rausschießen und das dazu gehörende Verteidigen kaum trainiert und so führte fast jeder Ausschuss des Gegners zu einer Großchance, oder gar zu einem Gegentor. Völlig außer Tritt verlor man komplett den Faden. Die Abstände zwischen den Blöcken wurden immer größer und mit dem Treffer zum 7:3 in Minute 32. schien das Spiel verloren. Mit diesem scheinbar aussichtslosen Rückstand im Rücken kam aber eine andere Tugend zur Geltung, die diesen Jahrgang auszeichnet: unbändiger Siegeswille. Nach einem verwandelten Penalty (33.) zum 7:4, wurde weiter nach vorne gespielt. Nach weiteren Treffern (37. und 42.), schien ein Unentschieden wieder im Bereich des Möglichen und als dieser dann drei Minuten vor Schluss gelang, war die Freude groß. Aber mit einem Remis waren die Schwarz-Grünen nun nicht mehr zufrieden. Physisch hatten die um ein Jahr älteren Gegner den Innsbrucker Jungs nichts mehr entgegen zu setzen. So gelangen sogar noch das 8. und 9. Tor zum 9:7-Endstand für den FCW. 

National als U10B spielen die Schützlinge von Trainer Onur Yayar international natürlich wieder altersgerecht im U9-Bereich. In dem vom SSV Reutlingen ausgetragenen hochkarätig besetztem Turnier zeigte sich erneut, dass der Jahrgang 2010 großes Potential hat und dieses auch immer besser auf den (Kunst)Rasen bringt. Unter den 24 Nachwuchsmannschaften waren große Namen: Bayern München, RB Leipzig, Torcy Paris, Hertha BSC, 1. FC Nürnberg, Rapid Wien, 1860 München, FC Augsburg, Karlsruher SC und die Bayrische Fußballakademie, um nur einige zu nennen. Im Jahr zuvor schlossen die Wackerianer dieses Turnier auf dem 11. Platz ab. Dieses Mal lief es viel besser, denn im ersten Spiel gegen die Bayrische Fußballakademie gewann man 1:0 und auch das zweite Match gegen die Reutlinger Juniors beendete man als verdienter Sieger. Gegen Hertha BSC geriet man recht schnell in Rückstand, welchen die tapfer kämpfenden Wackerianer nicht mehr aufholen konnten. Im vierten Gruppenspiel gegen den SV Böblingen, gegen den man im Vorjahr noch chancenlos war, zeigte sich wohl am besten, dass sich die Truppe enorm gesteigert hatte. Denn das Ergebnis von 2:1 spiegelte nicht die Überlegenheit der Schwarz-Grünen wider. Somit war man schon sicher für das Achtelfinale qualifiziert und so war die Niederlage gegen den späteren Turniersieger 1. FC Nürnberg nicht ganz so tragisch. Im Achtelfinale traf man mit den Stuttgarter Kickers auf alte Bekannte, gegen die man sich schon des öfteren messen durfte und in letzter Zeit auch gute Ergebnisse einfuhr. Dieses hochklassige, sehr ausgeglichene Spiel wurde durch einen herrlichen direkt verwandelten Eckball zugunsten des FC Wacker Innsbruck entschieden.
So traf man im Viertelfinale auf den FC Bayern München und man begegnete sich auf Augenhöhe. Keine Spur von Ehrfurcht vor diesem großen Namen, aber leider wurden die wenigen eigenen guten Chancen nicht genutzt und durch ein sehr, sehr unglückliches Eigentor ging dieses Spiel verloren. So beendete man das Turnier zusammen mit Paris, Leipzig und Hertha auf dem 5. Platz. Ein großartiges Ergebnis und der Beweis, dass Formkurve weiterhin steil bergauf zeigt.

U14: Starkes Spiel gegen SPG Melach

In das Rückspiel gegen die SPG Melach startete der FC Wacker Innsbruck mit viel Ballbesitz. Der Gegner zog sich weit zurück und lauerte auf Konter. Die Schwarz-Grünen taten sich in der ersten Halbzeit schwer, mit ihrem Kombinationsfußball den Gegner zu bewegen. Die SPG war gut eingestellt, stand eng gestaffelt und sehr tief, sodass nur wenige Chancen herausgespielt wurden. Zwei Fehler in der Hintermannschaft der Gäste konnten die Wackerianer schließlich dennoch nutzen und mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause gehen.
In der zweiten Hälfte liefen die Kombinationen der Hausherren dann besser. Melach wurde unter Druck gesetzt und mit schnellem Spiel zahlreiche Chancen herausgespielt. So fielen folgerichtig einige Tore für den FCW. Am Ende hieß es 8:0 nach einer ansprechenden Leistung, mit der das Team zufrieden war. Offensiv konnte man mit Kombinationsfußball überzeugen und in der Defensive ließ man lediglich zwei Schüsse des Gegners zu.  

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