Damencoach Tanaskovic freut sich auf die kommende Saison Damencoach Tanaskovic freut sich auf die kommende Saison

Seit drei Jahren trainiert Zoran Tanaskovic die Damenkampfmannschaft des FC Wacker. Unter ihm schaffte die Damenabteilung den Aufstieg in die ÖFB Frauenliga im Sommer 2007. In der abgelaufenen Saison führte Tanaskovic seine Mannschaft zur Vizemeisterschaft und ins ÖFB Ladies Cupsemifinale. Zum Trainingsauftakt traf sich die Online Redaktion mit dem Erfolgstrainer, um über die kommende Saison, Kaderveränderungen und die Ziele der FC Wacker Innsbruck Damenkampfmannschaft zu reden. Heute lest ihr den zweiten Teil des Interviews.

Online Redaktion: Im Kader stehen einige Veränderungen fest. Mit Feldbacher und Kapeller gingen zwei Leistungsträgerinnen von Board. Neue Spielerinnen heuerten an. Inwieweit können diese Spielerinnen die hinterlassenen Lücken schließen?

Zoran Tanaskovic: Wir haben fünf neue Spielerinnen. Vier davon sind 15 Jahre jung und sind alles Auswahlspielerinnen. Die sollen sich an das Tempo gewöhnen und von den routinierteren Spielerinnen lernen. Aber sie haben alle das Niveau, in der ÖFB Frauenliga mitspielen können.

Online Redaktion: Abgesehen von der Kampfmannschaft gibt es auch noch die zweite Damenmannschaft beim FC Wacker Innsbruck. Der neue Trainer heißt Robert Martini. Wie stellst du dir die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft vor?

Zoran Tanaskovic: Es soll so weitergehen wie bisher. Priorität hat natürlich die Kampfmannschaft, aber nicht auf Kosten der zweiten Mannschaft. Der FC Wacker Innsbruck ist ein Verein mit zwei Damenmannschaften, die von einander profitieren sollen. Es ist immer gut zu wissen, dass man in der zweiten Mannschaft Spielerinnen hat, auf die man zurückgreifen kann.

Online Redaktion: Und umgekehrt?

Zoran Tanaskovic: Natürlich. Sollten Spielerinnen in der ersten Mannschaft nicht zum Einsatz kommen, können sie in der zweiten Spielpraxis sammeln. Es wird bei mir sicherlich nicht sein, dass eine Spielerin nur trainiert aber nicht spielt.

Online Redaktion: Am 17. August startet ihr mit einem Auswärtsspiel im FC Südburgenland. Generell habt ihr im Herbst mehr Auswärtsspiele als Heimspiele (fünf Auswärtsspiele, vier Heimspiele, Anm.). Inwieweit ist das ein Nachteil?

Zoran Tanaskovic: Die Fahrten sind natürlich eine Belastung, da wir immer sehr weit fahren müssen. Die Regel ist halt so, dass die Aufsteiger ein Heimspiel mehr haben. Aber mittlerweile haben wir uns so daran gewöhnt. Wir werden auch in der kommenden Saison am Spieltag zu den Spielen anreisen, außer beim ersten Spiel. Im Burgenland werden wir übernachten, da das Spiel an einem Sonntagvormittag stattfindet.

Online Redaktion: Die vier Heimspiele im Herbst werden nicht mehr in der Wiesengasse oder am Tivoli W1 stattfinden, sondern in Rinn. Warum?

Zoran Tanaskovic: Wir wollten endlich eine Heimstätte. Wir wollten einen Platz bei dem das Rundherum passt, mit dem man sich vielleicht auch ein wenig identifizieren kann. Jetzt haben wir die Möglichkeit bekommen vorerst mal im Herbst in Rinn zu spielen und ich finde diese Lösung gut.

Online Redaktion: Abschließend, ihr wurdet in der abgelaufenen Saison Vizemeister und habt das Semifinale im Cup erreicht. Ein bisschen Luft nach oben gäbe es noch. Welche Ziele habt ihr euch gesetzt?

Zoran Tanaskovic: Wir wollen natürlich nach ganz oben, aber wir müssen realistisch bleiben. Wir haben zwei sehr gute Spielerinnen verloren. Die wurden durch junge talentierte Spielerinnen ersetzt, die noch kein Bundesligaspiel bestritten haben. Außer Katja Gatermayer, die ist aus Graz zu uns gekommen ist. Sie hat schon Bundesligaerfahrung. Aber ich bin optimistisch. Wir haben mit Schiechtl, Innerhuber, Waibl oder Kirchmann Nachwuchsnationalspielerinnen und auf die können wir in Zukunft sicherlich bauen.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg in der neuen Saison!

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