b_450_300_16777215_00_images_1Damen_2017_18_rel2_1.jpgDie Wacker-Damen haben auf eine äußerst souveräne Art und Weise den Aufstieg in die Bundesliga geschafft und damit die historische Saison 2017/18 zu ihrem sensationellen Ende gebracht. Der FC Wacker Innsbruck hat im Erwachsenenfußball vier Meistertitel (Profis, FCW III, FCW-Damen, FCW-Damen II) eingefahren und ist mit fünf Teams (Profis, FCW II, FCW III, FCW-Damen, FCW-Damen II) aufgestiegen!

 

Schwaninger on fire!

Mit einem Zwei-Tore-Polster traten die Wacker-Damen zum Rückspiel in der Relegation zur Frauen Bundesliga bei Carinthians Spittal an. Wer glaubte, dass die Schwarz-Grünen den Vorsprung nur verwalten wollten, sah sich schnell getäuscht. Vor 760 Zuschauern zogen die Wackerianerinnen ihr Spiel auf und kamen bereits in der zweiten Minute zur ersten guten Chance. Nach einem Freistoß von Kapitänin Eva Maria Dengg war Anna Innerhuber zur Stelle, deren Kopfball aber knapp am Tor vorbei ging. In dieser Tonart ging es weiter. Förmlich im Minutentakt erspielten sich die Wacker-Damen gute Chancen. In der 10. Minute setzte Miriam Hochmuth Sarah Schwaninger in Szene, die aus kurzer Distanz ins Kreuzeck traf (1:0). Kurz danach kam Spittal zum einzigen Torschuss des Spiels: Santner schoss einen Freistoß weit übers Tor. Danach war Wacker Innsbruck wieder am Drücker. Zunächst brachte sich Maria Hasler in gute Schussposition, wurde aber abgebockt. Danach schaltete sich Dengg ins Angriffsspiel ein und setzt Lena Triendl in Szene, deren Flanke Schwaningers Kopf fand, die Spittals Torfrau zum zweiten Mal überwand (2:0, 16.). Dieses Tor hinterließ bei den Gastgeberinnen Spuren. In der Folge zeigten die Wackerianerinnen eine souveräne Leistung. Die Abwehr um Dengg, Johanna Morscher, Lisa Appel und Marin Fujisawa war nicht zu überwinden und das Mittelfeld mit Hasler, Innerhuber, Hochmuth und Lena Triendl spielte ihre Klasse aus. Im Sturm sorgte Shio Tomari für zusätzliche Gefahr.

In der zweiten Hälfte legten die Wacker-Damen nach. Kurz nach Wiederbeginn nutzten die Schwarz-Grünen ein Mißverständnis in der Abwehr. Triendls Schuss konnte Spittal-Schlussfrau Winkler pariern, Fujisawas Nachschuss klatschte an die Querlatte. Schwarz-Grün bestimmte das Spielgeschehen und kam zu weiteren guten Chancen. Die beste davon fand Fujisawa vor, die nach einem Heber von Innerhuber den Ball knapp am Tor vorbei schoss. In der 70. Minute musste Hasler nach einem Zusammenstoß an der Outline behandelt werden (Cut auf der Stirn). In Unterzahl wurde Schwaninger steil geschickt. Ihr Torschuss konnte zunächst noch pariert werden, doch der Nachschuss saß (3:0. 72.). Zwei Minuten später wurde Schwaninger abermals per Steilpass frei gespielt und auch diese Chance wurde von ihr genutzt (4:0, 74.). Im Anschluss versuchte es Hasler mit einem Distanzschuss, der knapp am Tor vorbei zischte. Die eingewechselte Valentina Schwarzlmüller durchbrach die Abwehr, traf aber nur das Außennetz. Wenige Minuten später setzte Schwarzlmüller die ebenfalls eingewechselte Romina Suppersberger in Szene, die mit einem trockenen Schuss den Endstand von 5:0 herstellte.

Fazit

Auf beeindruckend souveräne Art und Weise haben die Wacker-Damen einen ungefährdeten Sieg eingefahren und somit einerseits den Aufstieg in die Bundesliga fixiert, andereseits aber auch den Aufstieg des Tiroler-Liga-Teams in die 2. Liga Mitte/West sicher gestellt. 

Spieldaten:
ÖFB Frauen Bundesliga - Relegation
Carinthians Spittal - FC Wacker Innsbruck Damen 0:5 (0:2)
Samstag, 23.06.2018, 18.30 Uhr
Goldeckstadion Spittal
760 Zuschauer

Carinthians Spittal: Winkler, Santner, Grossgasteiger, Arthofer, Hristova, Lederer (81. Wegscheider), Modre (86. Posegger), Knaller, Ortner, Baumann (35. Zinner), Ganzer

FC Wacker Innsbruck Damen: Pal, Morscher, Appel, Dengg, Triendl (67. Wiedmayr), Hochmuth (62. Suppersberger), Schwaninger, Tomari (75. Schwarzlmüller), Hasler, Innerhuber, Fujisawa

Tore: Schwaninger (10., 16., 72., 74.), Suppersberger (85.)

Verwarnungen: keine bzw. Tomari

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