Im Cup gab es ein Wiedersehen mit Ernst Öbster

Heute galt es für den FC Wacker Innsbruck am Tivoli wieder „Tore für Europa" zu erzielen. Im Rahmen des Cup Achtelfinales gastierte der Zweitligist SV Scholz Grödig in Innsbruck. Vor dem Spiel betonten Cheftrainer Walter Kogler und Georg Harding im Interview, wie wichtig es wäre im Cup weiterzukommen und so den Traum vom Finale und einem internationalen Startplatz aufrecht zu erhalten.

In der vierten Minute hatten die Schwarz-Grünen die erste Möglichkeit aus einer Standardsituation. Burgic erkämpfte sich einen Eckball, Marcel Schreter brachte den Ball zur Mitte, Bea war zur Stelle und setzte das Spielgerät nur knapp neben die linke Stange. Das Spiel verflachte dann ein wenig, beide Teams waren darauf bedacht, kein Tor zu bekommen. Offensiv wurde mit hohen und weiten Bällen in die Spitzen agiert, die zumeist in der gegnerischen Verteidigung hängen blieben. In Minute 17 prüfte Heimkehrer Ernst Öbster den Innsbruck-Keeper Markus Egger durch einen flachen Schuss. Entstanden war diese Möglichkeit durch einen Fehler der Innsbrucker im Spielaufbau.

Das erste Tor durch Grödig zeichnete sich ab

Christopher Wernitznig hatte, es war nicht ganz eine halbe Stunde gespielt, die beste Einschussmöglichkeit. Nach einer schönen Kombination von Wacker Innsbruck kam der Ball auf links zu Alexander Hauser. Der Verteidiger schlug eine Flanke, Wernitznig kam zum Kopfball, setzte diesen aber über das Tor. Gleich darauf gab es Freistoß für die Innsbrucker, Merino hob den Ball aus gut 30 Metern in den Strafraum, Kofler verlängerte mit dem Kopf zu Burgic, doch der Slowene brachte den Ball nicht an Torhüter Auer vorbei. Die nächste Chance der Gäste aus Salzburg entstand aus einem Freistoß. Salamon brachte den Strafstoß von der linken Seite zur Mitte, doch Freund und Feind verpassten. Nur wenige Augenblicke später unterlief Hauser ein Schnitzer im eigenen Sechszehner, der Ball kam zu einem gegnerischen Spieler, der sofort abzog, aber die Kugel rollte vorbei. Auch die nächste Aktion gehörte Grödig. Nach einer Flanke stieg Salamon hoch zum Kopfball, setzte den Ball aber drüber. In Minute 44 war es dann soweit: Inaki Bea wusste nicht wohin mit der Kugel, spielte einen Rückpass auf Egger, Parapatits überzuckerte das Vorhaben, sprintete in den Pass überspielte Egger und schob ein. Mit dem 0:1 und unter Pfiffen ging es in die Kabinen.

Grödig weiter am Drücker

Die zweite Hälfte begann mit zwei Wechseln auf Seiten von Wacker Innsbruck. In fünf Minuten nach Seitenwechsel zeigten die Innsbrucker einen Konter über Abraham, Merino und Löffler. Der Ball kam zum eingewechselten Bammer, aber die Grödiger Abwehr konnte klären. Die besseren Chancen hatten die Gäste: Nach einem Lochpass tauchte Schubert alleine vor Egger auf, vergab aber. Wenige Sekunden später kam ein Stangelpass in den schwarz-grünen Strafraum, der ebenfalls eingewechselte Harding klärte in höchster Not. Auch die nächste Aktion gehörte dem Grödigspieler, sein Schuss ging über die Querlatte.

Aufbäumen der Innsbrucker blieb unbelohnt

In Minute 68 hatte  Wernitznig die nächste große Einschussmöglichkeit für Wacker Innsbruck. Nach einem Einwurf flankte Kapitän Abraham in den Strafraum, der Kärntner stand ungedeckt am zweiten Pfosten, nahm den Ball volley, setzte ihn aber über das Tor. Es war der Auftakt zur Schlussoffensive der Innsbrucker. Die Gäste aus Grödig kamen kaum noch aus ihrer Hälfte. Von links und von rechts kamen die Flanken, es wurden Einwürfe und Ecken erzwungen. In der 87. Minute brachte auch eine Ecke noch eine große Ausgleichschance, jedoch kein Tor. Am Ende half alles nichts, Wacker Innsbruck überwintert auch heuer nicht im Cup.

FC Wacker Innsbruck- SV Scholz Grödig 0:1

Tivoli Stadion
Schiedsrichter: Drachta
Zuschauer: 948


FC Wacker Innsbruck:

Egger - Dakovic, Bea(46.Harding), Kofler, Hauser - Abraham - Löffler, Merino(53. Perstaller), Wernitznig, Schreter - Burgic(46. Bammer)

SV Grödig:

Auer - Lainer, Siller, Reidl, Schubert(85.Hopfer) - Krammer, Salamon, Öbster(76.Hanikel), Lukas - Parapatits(76.Jukic), Cabrera

Tore: Parapatits(44.)

Gelbe Karten: Kofler (64.) bzw.Salamon(32.), Parapatits (59.), Schubert(84.)

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