In der 30. Runde der Tipico Bundesliga musste der FC Wacker Innsbruck in der Ferne gegen den SK Rapid Wien antreten. Obwohl die Hütteldorfer als haushoher Favorit galten, erhofften sich die Schwarz-Grünen Punkte aus dem Westen Wiens mitznehmen.

 

Viel Bewegung, wenig Chancen

Trainer Thomas Grumser stellte seine Startformation nur auf einer Position gegenüber dem letzten Spiel um: der wiedergenesene Cheikhou Dieng durfte von Beginn an über die Außenbahnen wirbeln.
Die Hausherren nahmen in der Startphase sofort das Heft in die Hand. Wacker Innsbruck geriet gleich unter Druck und musste sich in erster Linie auf Defensivaufgaben konzentrieren. Nach 22 Minuten fanden die Schwarz-Grünen die erste gefährliche Chance vor. Christian Klem zog nach gutem Zuspiel von Lukas Hupfauf an der Strafraumgrenze ab, doch Rapid Torhüter Knoflach kam noch an den Ball. Obwohl die Wiener mehr Ballbesitz hatten und sich immer wieder gefährlich dem wackeren Strafraum näherten, stand die Abwehr der Gäste sehr stabil und entschärfte Angriff um Angriff. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr konnten die Innsbrucker mithalten und sich immer wieder vom Druck befreien. Allerdings konnten man in der Offensive für wenige Akzente sorgen. 

Ein Tor entscheidet

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Zwei Minuten waren gespielt, da kam Badji im Fünfmeterraum an den Ball. Der stark agierende Christopher Knett klärte mit einer unglaublichen Parade zur Ecke. Kurz darauf senkte sich eine Flanke von Schobesberger an die Stange. In der 55. Minute verhinderte Knett im Verbund mit der wackeren Abwehr eine Dreifach-Chance. Im Gegenzug wurde Cheikhou Dieng knapp an der Strafraumgrenze gefoult. Roman Kerschbaum trat aus ausichtsreicher Position an und knallte den Ball Richtung Kreuzeck. Knoflach konnte jedoch abwehren. Die Wackerianer hatten nun mehr vom Spiel, doch genau in dieser Phase fiel die Entscheidung. Die Innsbrucker spielten in der 61. Minute einen schönen Konter über Bryan Henning und Zlatko Dedic, der aber an der Rapid Defensive scheiterte. Die Hausherren machten nach diesem Ballverlust das Spiel schnell. Bolingoli kam über die linke Seite nach vorne und flankte zur Mitte. Dort lauerte Badji, der unbedrängt aus kurzer Distanz einnetzte.
Die Wiener verlagerten sich nun aufs Kontern, blieben aber gefährlicher. In der 76. Minute leitete der eingewechselte Alexander Gründler den Ball auf Matthäus Taferner weiter. Der wieder stark spielende Jungspund spielte in die Mitte auf Dedic, doch Hofmann konnte gerade noch dazwischen grätschen. Sascha Horvath versuchte sich in der 82. Minute mit einem Weitschuss, der leicht abgefälscht knapp neben das Rapid-Gehäuse ging. In der 88. Minute setzte Roman Kerschbaum einen Eckball per Kopf um Zentimeter neben das Tor. Der durchaus verdiente Ausgleich wollte nicht gelingen.

 

Tipico Bundesliga, 30. Runde
FC Wacker Innsbruck - SK Rapid Wien 1:0 (0:0)
Samstag, 11.05.2019, 17.00 Uhr
Allianz Stadion
Schiedsrichter: Alexander Harkam

SK Rapid Wien
Knoflach - Bolingoli, Hofmann, Dibon, Auer (68. Müldür) - Grahovac, Ljubicic (62. Knasmüller)- Murg, Schwab, Schobesberger - Badji (81. Pavlovic)

FC Wacker Innsbruck:
Knett - Hupfauf, Maranda, Maranda, Klem - Kerschbaum, Taferner (86. Rakowitz), Henning (70. Satin) - Dieng (74. Gründler), Dedic, Horvath

Gelbe Karte: 69. Kerschbaum, 91. Hupfauf

Tore: 64. Badji

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