Nach dem Auftakt-Remis gegen die Young Violets traf der FC Wacker Innsbruck zu Hause am Innsbrucker Tivoli auf den KSV. Es sollte ein kleines Fußballfest werden, schließlich durfte nach den coronabedingten Einschränkungen erstmals seit langem wieder die Nordtribüne besucht werden. Das wollte man natürlich mit drei Punkten feiern.

 Ein Eigentor bringt Wacker die hochverdiente Führung

Trainer Bierofka konnte diesmal den zuletzt verletzten Lukas Hupfauf im Spieltags-Kader begrüßen. Der Kapitän nahm zunächst auf der Bank Platz. Mittelfeld-Schaltzentrale Marco Holz schien im Gegensatz zur 1. Runde statt Robert Martic in der Startelf auf. Für Felix Köchl durfte diesmal Joao Luiz Soares die rechte Abwehrseite beackern.

 Schon vor Spielbeginn machte sich die Nordtribüne lautstark bemerkbar - eine akustische Wohltat! In der 3. Minute gab es nach Foul an Lukas Fridrikas Freistoß aus gut 30 Metern. Okan Aydin brachte den Ball in den Strafraum, wo Ronivaldo zur Mitte köpfelte. Doch KSV-Torhüter Giuliani sicherte den Ball. Zwei Minuten später die nächste gute Aktion der Schwarz-Grünen: Fridrikas tanzte seinen Gegenspieler aus und gab zur Mitte, ein Kapfenberger konnte den Ball jedoch aus dem Gefahrenbereich klären. Wacker Innsbruck blieb weiter am Drücker, die Bierofka-Elf schnürte die Gäste im eigenen Strafraum ein. In der 12. Minute segelte Aydin nach einer scharfen Joppich-Flanke nur knapp am Ball vorbei.
Minute 16 brachte den ersten zaghaften Angriffsversuch der Gäste, Grgic versuchte es von der Strafraum-Grenze. Sein Versuch fiel aber zu hoch aus. Im Gegenzug kam Ronivaldo nach guter Jamnig-Flanke zum Kopfball, der aber nicht im Tor landete. Kurz danach zog Puschl aus großer Distanz ab, doch Knaller parierte abgeklärt. In der 27. Minute schloss Bajrektarevic ab, Knaller hielt, doch Schiedsrichter Jäger hatte ohnehin auf Abseits entschieden. Wenige Sekunden später schloss Soares ab, Giuliani konnte wiederum mit einer Fußabwehr retten. Der KSV-Schlussmann zeigte sich auch bei einem Holz-Kopfball im Anschluss sattelfest.
In der 35. Minute erzeugte ein idealer Diagonalpass von Jamnig auf Fridrikas, der aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf, erneut Gefahr. Eine Minute später zappelte der Ball dann aber endlich im Netz. Nach einem gefühlvollen Heber von Soares kam Holz zum Kopfball, der kurz abgewehrt wurde und schließlich via Sarac im Tor der Kapfenberger landete.  Wacker setzte nach, ein Fridrikas-Weitschuss kurz darauf wurde aber wieder ein Raub von Giuliani. Mit einer knappen 1:0-Führung ging es in die Kabine.

Land unter

Die Innsbrucker machten da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten, nämlich mit druckvollem Spiel. Ein Freistoß von Viteritti ging über der Querlatte (47.). In der 53. Minute wurden die Gäste noch einmal brandgefährlich: Nach einem Freistoß rettete Marco Knaller mit einer Fußabwehr gegen Pichorner im letzten Moment. Ein Holz-Weitschuss auf der Gegenseite strich knapp über das Tor. 
In der 62. Minute war der Ball zum zweiten Mal im Kapfenberger Gehäuse, allerdings entschied Schiedsrichter Jäger auf Abseits. Die Kapfenberger gaben das Spiel noch nicht verloren, Bajrektarevic versuchte sich aus 25 Metern, der Ball ging aber über die Querlatte. Effizienter zeigte sich da auf der anderen Seite Wacker Innsbruck. Nach einer scharfen Hereingabe von Holz leitete Fridrikas den Ball ins Zentrum weiter, Ronivaldo war zur Stelle und netzte ein (69.) - 2:0. 
In der 75. Minute öffnete der Himmel seine Schleusen, die Bedingungen wurden nun sehr schwierig.Unglaubliche Wassermassen ergossen sich auf den Tivoli-Rasen, der Ball vermochte kaum noch zu rollen. Aydin stellte mit einem Freistoß  in der 87. Minute Giuliani vor eine schwere Aufgabe, der Keeper bewahrte mit einem Traumreflex seine Mannschaft aber vor dem dritten Gegentreffer.Somit konnten die Innsbrucker im ersten Heimspiel der Saison drei Punkte verdient einfahren. 

2. Liga, 2. Runde
FC Wacker Innsbruck - KSV 1919 2:0 (1:0)
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Florian Jäger
Zuschauer: 2.011

FC Wacker Innsbruck:
Knaller – Joppich, Grujcic, Kopp, Jamnig (65. Hupfauf) – Viteritti (65. Martic), Holz, Fridrikas (75. Gallé) , Aydin, Soares (84. Gründler) - Ronivaldo

KSV 1919:
Giuliani - Mandler, Sarac (66. Graschi), N´zi, Pichorner, Grgic, Bajrektarevic (75. Wildbacher), Staber (84. Tomic)- Macher (46. Hassler), Puschl, Eloshvili (66. Kordic)

Tore: 36. Sarac (ET), 69. Ronivaldo

Gelbe Karten: 55. Mandler, 86. Graschi, 87. Puschl

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