Alexander Hauser zählt zu den Stützen der Schwarz-GrünenAlexander Hauser zählt zu den Stützen der Schwarz-Grünen
Ein emotionales Jahr neigt sich am Sonntag im Tivoli Stadion Tirol dem Ende zu. Zum letzten Heimspiel des Jahres 2011 betritt mit Meister Sturm Graz noch einmal ein attraktiver Gegner den Rasen der schwarz-grünen Heimstätte. Mit einem Heimerfolg könnte unser FC Wacker Innsbruck die Grazer Auswärts-Durststrecke um ein paar weitere Wochen verlängern - und gleichzeitig für einen versöhnlichen Abschluss sorgen.

Der Meister kommt nicht auf Touren

Selten lagen bei Sturm Freud und Leid so eng beieinander wie heuer. Im Frühsommer bejubelten die Grazer überschwänglich die erste Meisterschaft seit 1999 - worunter auch die Frisur von Trainer Franco Foda leiden musste. Seither lief beim Titelträger nicht mehr alles, wie zunächst erhofft. Zwar können sich die Fans in der heimischen UPC-Arena über eine fast makellose Heimbilanz freuen - acht Siege und zwei Unentschieden sprechen eine deutliche Sprache. Umso harmloser agiert Sturm dafür außerhalb der eigenen Stadtgrenzen. Gerade einmal drei der bisher 23 geholten Punkte wurden auf fremden Plätzen eingefahren, der letzte Auswärtssieg liegt gar schon mehr als ein halbes Jahr zurück. Das letzte Mal bejubelten die Schwarz-Weißen am 22. Mai einen Auswärtssieg - in Wiener Neustadt setzte es ein 2:1, über das noch lange diskutiert wurde. Denn der durch Sturm verwandelte Elfmeter zum Sieg stand kurzzeitig unter Verdacht, bewusst vom Wiener Neustädter Edin Salkic durch ein Handspiel herbeigeführt worden zu sein.

Ein verdientes Remis

Der Tiroler Traditionsverein war einer der wenigen Clubs, der den Grazern im eigenen Stadion bisher Punkte abnehmen konnte. Das 1:1-Unentschieden brachte der Kogler-Truppe nach der 0:5-Pleite gegen Ried wieder ein wenig Licht in den Fußball-Alltag, zumal auch die Leistungskurve wieder nach oben zeigte. Tomas Abraham köpfte nach gut 25 Minuten einen Eckball zur Führung für Innsbruck und ließ die mitgereisten Anhänger jubeln. In der zweiten Hälfte war Sturm Graz tonangebend und glich früh durch Imre Szabics aus. Besonders hervorzuheben ist die Punkteteilung aus schwarz-grüner Sicht auch deswegen, weil Schiedsrichter Lechner nach einer guten Stunde Dario Dakovic mit Gelb-Rot vom Platz stellte und Innsbruck sich nur mehr zu zehnt gegen die Steirer wehren konnte.

Fast alle an Bord

Auf Walter Kogler wird am kommenden Sonntag die Qual der Wahl zukommen, denn in der Innenverteidigung entspannt sich die Personalsituation. Marco Kofler, nach seinem Ausschluss gegen Mattersburg noch zum Zuschauen verdammt, wird gegen die Steirer wieder einsatzbereit sein. Fehlen werden nur der Dauerverletzte Thomas Löffler (Bandscheiben) und Georg Harding (Leisten-OP). Auf der Gegenseite muss Sturm Graz auf Haris Bukva verzichten. Der 23-jährige wurde beim 3:1 gegen die Admira nach Foul und anschließender Kritik mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Bei Sturm fehlen weiterhin die Dauerverletzten Christian Gratzei, Imre Szabics und Andi Hölzl.

Anspruch und Wirklichkeit

So unterschiedlich die Ansprüche beider Vereine zu Saisonbeginn waren, so sehr ähnelt sich kurz vor der Winterpause die Ausgangslage für den Rest des Jahres. Denn sowohl Wacker Innsbruck als auch Sturm Graz wollen mit möglichst vielen Punkten noch den Anschluss an das Mittelfeld bzw. die erweiterte Spitze nicht verlieren. Mit einem vollen Erfolg gegen die Elf von Franco Foda lägen die Schwarz-Grünen nur mehr drei Punkte hinter dem Meister 2011. Einsatz und Kampf lohnen sich also - hoffentlich werden sie diesmal belohnt. Nutzt noch einmal die Chance zum Tivoli Stadion Tirol-Besuch und sorgt zum Jahresende für eine heiße Atmosphäre im sonst so kalten Dezember.

Apropos heiß: In der Halbzeitpause schenken die nicht im Kader befindlichen Spieler warmen Tee für die Fan aus.

Spieldaten:

tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, 17. Runde
FC Wacker Innsbruck - SK Puntigamer Sturm Graz
Sonntag, 4. Dezember 2011, 16:00 Uhr
Tivoli Stadion Tirol, Innsbruck
SR Ing. Gerhard Grobelnik

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