Wacker Innsbruck II bekam es am Samstag Nachmittag mit einem der Überraschungsteams der Liga zu tun. Gegen den Tabellenvierten zeigten die Schwarz-Grünen ihr großes Potenzial.

Drei Tore für drei Punkte 

Bei herrlichen äußeren Bedingungen entwickelte sich ein gutes Zweitligaspiel, in dem die Wackerianer zu Beginn am Drücker waren. Bereits in der ersten Minute hatten die Zuschauer den Torjubel auf den Lippen, doch nach einem Freistoß von Simon Pirkl rutschte Atushi Zaizen weinige Meter vor dem leeren Tor am Ball vorbei. Kurz danach war Alexander Gründler nach einer Ecke von Raphael Gallé zur Stelle, doch auch sein Schuss strich knapp am Gehäuse vorbei. Die Gäste kamen im direkten Gegenzug erstmals gefährlich vor das Tor von Lukas Wedl. Sabitzers Schuss aufs lange Eck war aber zu ungenau. Danach hatten die Kapfenberger etwas mehr vom Spiel, doch die Wackerianer setzten immer wieder Nadelstiche. Die agilen Zaizen und Gründler sorgten für gefährliche Situationen im gegnerischen Strafraum. Doch es dauerte bis zur 17. Minute, ehe nach einer schönen Kombination über Gründler und Gallé der Ball bei Kapitän Murat Satin landete, der von der Strafraumgrenze trocken zur Führung traf. Dieses Tor entpuppte sich als Wirkungstreffer, denn in der Folge hatten die Schwarz-Grünen wesentlich mehr vom Spiel. Die logische Folge waren mehrere gute Torchancen, die leider vergeben wurden. Erst ging ein Kopfball von Gründler knapp vorbei, danach schoss Alexander Kogler einen Stanglpass aus kurzer Distanz in die Hände von KSV-Schlussmann Ehmann und schließlich landete ein Freistoß von Gründler im Außennetz. Das überfällige zweite Tor wollte nicht fallen. Die Wackerianer agierten mit starkem Pressing, das die Steirer mit Fouls beantworteten. Doch auch die folgenden Standards brachten nichts Zählbares ein. kurz vor der Pause dribbelte sich Gründler im Strafraum frei und bediente Zaizen, doch auch ihm blieb der Torjubel verwehrt. So ging es "nur" mit 1:0 in die Pause. 

In der zweiten Halbzeit musste man lange um die Wackerianer bangen. Kapfenberg drückte auf den Ausgleich, scheiterte aber ein ums andere Mal am starken Wedl und der neuformierten Abwehr um Stefan Peric und Stefan Pribanovic. In der Offensive blieb man zunächst ohne Akzente. Das änderte sich aber schlagartig als der Kapfenberger Feyrer in der 85. Minute wegen Foulspiels die gelb-rote Karte präsentiert bekam. In der 89. Minute erhöhte der eingewechselte Matthäus Taferner auf 2:0. Doch damit gaben sich die Schwarz-Grünen nicht zufrieden und Simon Pirkl traf in der Nachspielzeit zum umjubelten Schlusspunkt.

Spieldaten:
2. Liga, 11. Runde
FC Wacker Innsbruck II - Kapfenberger SV 3:0 (1:0)
Samstag, 20.10.2018, 14.30 Uhr
Tivoli Stadion Tirol
Schiedsrichter: Ing. Sebastian Gishamer
Zuschauer: 125

FC Wacker Innsbruck II: Wedl, Peric, Zaizen (86. Ibrisimovic), Pribanovic, Kogler (75. Bacher), Pirkl, Conte, Gallé, Joppich, Satin (80. Taferner), Gründler

Kapfenberger SV: Ehmann, Feyrer, Rosenbichler, Puschl (79. Maier), Mensah, Sencar, Gantschnig, Racic (46. Horvat), Lang, Skrivanek (65. Eloshvili), Sabitzer

Torfolge: 1:0 Satin (17.), 2:0 Taferner (89.), 3:0 Pirkl (92.)

Verwarnungen: Satin, Peric bzw. Rosenbichler, Feyrer, Lang, Horvat, Gantschnig

Gelb-Rot:
Feyrer

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